2 Mann Handling

2 Mann Handling mit cargorent

Ein Best Practice Modell für DHL Home Delivery

So manche Aufgabe in der Logistik ist allen nicht zu bewältigen. Das Ausliefergeschäft für Neumöbel ist so ein Geschäft, bei dem ein zweiter Mann unabdingbar ist.
Mit dem weiter wachsenden Online-Geschäft im Bereich Möbel wächst zugleich auch das begleitende Logistikgeschäft. Immer mehr klassische Umzugsunternehmen erweitern Ihr Geschäft um die lukrativen Auslieferfahrten für Onlinehändler. Zugleich wachsen aber auch die Anforderungen an das Organisationsteam im Hintergrund und die Auslieferfahrer auf der Strecke.

Wurden noch vor Jahren Möbel häufig nur bis zur Türschwelle geliefert, so kommen heute immer öfter umfangreiche Serviceleistungen hinzu. Möbel werden fertig montiert, Elektrogeräte angeschlossen, Altmöbel und Verpackungsmaterialien entsorgt. Selbst Reparaturen an zuvor gelieferten Möbeln werden von den Fahrern erledigt. Der Spezialisierungsgrad der Fahrer ist enorm gewachsen, zugleich aber auch der Aufwand, der in die Dokumentation all der geleisteten Zusatzdienste fließt. Zettel, Stift und Digitalkamera genügen schon lange nicht mehr, um lückenlos zu belegen, welche Arbeiten wann bei welchem Kunden und in welcher Qualität durchgeführt wurden.

Zusammen mit DHL Home Delivery, dem größten Dienstleister für Möbellieferungen aus dem Onlinehandel in Deutschland, hat cargorent sich der Aufgabe gestellt und ein Referenzmodell für die IT-Unterstützung im 2 Mann Handling geschaffen.

Aufgabe war es den gesamten Lieferprozess von der Beladung des LKW bis zur Entsorgung von Verpackungsmaterialien zu steuern und zu dokumentieren. Dabei sollte Steuerung und Dokumentation ausschließlich digital erfolgen, um Medienbrüche und dadurch entstehende Dokumentationslücken von Vornherein auszuschließen.

cargorent als System aus der Cloud bot sich hier ideal an. Der Cloudansatz hält die IT-Strukturkosten zum einen niedrig, sorgt zum anderen aber auch dafür, dass sich beliebig viele Partner und Subunternehmer einfach einbinden lassen.
Während die Prozesse der Zentrale in einem Online-Portal kontrolliert und gesteuert werden können, sind alle Vorgänge für den Lieferfahrer über einen Mobilfunkscanner einsehbar.
Wie bei anderen Lieferfahrteten auch, bildet die Tour mit ihren verschieden Tourstopps die Arbeitsbasis für den Fahrer. Unterstützt durch eine integrierte Navigation führt die Tour den Fahrer an sein jeweiliges Ziel. Dort angekommen sorgt ein Workflow über verschiedene Belege dafür, dass alle gebuchten Leistungen auch erledigt werden und eine entsprechende Dokumentation erfolgt. Über die Fotofunktion können Aufbauleistungen im Bild festgehalten werden oder aber auch Schäden an den gelieferten Stücken als Vorbehalt erfasst werden. Da die Mobilfunkscanner permanent mit der Cloud-Plattform verbunden sind stehen alle erfassten Daten in der Zentrale sofort zur Verfügung.
Um den Service für die Endkunden im Lieferprozess zu verbessern wurden inzwischen neue Funktionen für einen Lieferavis implementiert. So erhalten Kunden auf Wunsch eine Nachricht, wenn seine Adresse auf der Liefertour angesteuert wird. Für den persönlichen Kontakt haben die Lieferfahrer nun auch die Möglichkeit mit dem Mobilfunkscanner direkt beim Kunden anzurufen und die Lieferung zu Avisieren. So können Verzögerungen durch nicht angetroffene Kunden vermieden und der Service für den Kunden verbessert werden.

Mit dem Best Practice Modell für 2 Mann Handling von cargorent erledigt DHL Home Delivery heute bis zu 130.000 Tourstopps im Monat und mehr als 1,2 Millionen p.a. Aufträge insgesamt.

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