Green IT mit Cloud Computing

Green IT aus der Cloud

Cloud Computing poliert die ÖKO Bilanz

Grüne Themen erobern in den letzten Jahren alle Bereiche des Geschäftslebens und machen auch vor der Transportbranche nicht halt. Unter Schlagworten wie Blue Efficiency und Green Logistics weht ein lauer grüner Wind durch die Branche. Und aus unerwarteter Richtung legt die Bundesregierung nun noch einen Zahn zu: Auch die IT wird nun in Angriff genommen und unter ökologischen Gesichtspunkten neu durchdacht. Schon in 2013 legte das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) einen Leitfaden für die Optimierung des Energieverbrauchs in der IT vor. Ziel ist es, den Verbrauch gegenüber dem Höchststand zwischen 2009 und 2013 um 40% zu senken. – Ein Ziel, dem sich auch cargorent mit seinen Usern stellen kann.

Konsolidieren für schlanke Strukturen

Als Königsweg gibt das BSI verschiedene Methoden der Konsolidierung, sowohl von Daten und Anwendungen, als auch von Hardwarestrukturen an. Laut BSI werden rund 40% des Gesamtstromverbrauchs in Rechenzentren von Klima- und Kühlanlagen verbraucht, weitere 30% entfallen auf die Serverhardware selbst. cargorent ist mit seinem Ansatz, Anwendungen und Daten in einem Cloud System zusammenzuführen und angeschlossenen Usern so Rechenzentrumsleistung bereitzustellen auf genau diesem Pfad unterwegs. An Stelle von vielen Einzelservern bei den angeschlossenen Spediteuren setzt cargorent auf ein starkes Rechenzentrum, das mit weniger Servern mehr Leistung bringt. Das Zusammenlegen der dezentralen Rechner in nur einem vernetzten Rechenzentrum spart wertvolle Ressourcen für Rechnerhardware, Energiekosten für den Betrieb der diversen Server und benötigt nur eine zentrale Klimatisierung.

Virtuelle statt echte Server

Weiteres Sparpotential sieht das Papier des BSI in der Anlage der Server selbst. Während konventionelle Anlagen häufig nur eine Anwendung je Server betreiben, können mit neuen Verfahren viele einzelnen Anwendungen auf einem Server laufen. Bei diesem als Virtualisierung bezeichneten Verfahren nutzt man ein einziges Stück Hardware, also den Server selbst, so, als wären es mehrere Server. Mittels Software können auf diese Weise auf einem Server viele Parallele Prozesse betrieben werden, für die sonst jeweils eigene Maschinen nötig wären. Das Verfahren reduziert die Menge an benötigter Hardware signifikant. Ebenso werden parallel die Kosten für Energie und Kühlung gesenkt.
Gegenüber dem alten 1:1 Verfahren, bei dem jeder Server nur eine Anwendung bedient, steigt hier die Auslastung der Geräte auf bis zu 70%. Gegenüber der Aus-lastung von meist nur zwischen 20 und 30% bei herkömmlichen Verfahren ist das eine beachtliche Steigerung. Und dennoch ist nach oben noch genügend Puffer, um Leistungsspitzen auffangen zu können.

Das bekannte Prinzip

Hinter all den Überlegungen, wie dem immer weiter steigenden Stromverbrauch (Rechenzentren verbrauchen heute weltweit zwischen 1 und 5% der gesamten Elektrizität) in der IT beizukommen ist, steht immer wieder das gleiche Prinzip: Zusammenlegen, konsolidieren und vereinfachen. Spediteure kennen das Prinzip schon immer. Niemand kommt auf die Idee, Ladungen, die auf der gleichen Strecke liegen jeweils mit eigenen LKW zum gleiche Ziel zu transportieren. Selbstverständlich werden die Ladungen so weit wie möglich auf einem LKW konzentriert. Das spart Fahrzeuge, Fahrer und Diesel. Nicht anders ist es in der IT. Hier kann der Gewinn in der Auslagerung eigener Server in ein Rechenzentrum liegen oder aber im vollständigen Umstieg auf die virtuelle Struktur der Cloud.

Cloud als Königsweg

Die moderne Cloud legt Strukturen gleich doppelt zusammen: Es laufen im Rechenzentrum auf den Servern jeweils viele parallele Prozesse, was für eine optimale Auslastung der Hardware sorgt. Zugleich aber werden mit der Cloud auch viele kleine dezentral angelegte Serverstrukturen in Unternehmen verschiedener Brachen abgelöst und in der Cloud konzentriert. Die Unternehmen sparen so neben Hardwarekosten, Softwarelizenzen, Personalkosten für die Administration und schließlich auch Raum auch eine nicht unbeträchliche Menge an Strom. Ausgelagert in Cloud-Rechenzentren können diese Aufgaben hoch spezialisiert und konzentriert wahrgenommen werden.

Grüne IT ist intelligente IT

Bis aus herkömmlichen IT Systemen eine wirklich „grüne“ Computerwelt wird, braucht es noch eine Reihe von Einsichten und das Loslassen von teurer Besitzstandswahrung. All zu oft fehlt noch die Einsicht, dass nicht der eigene Server das Unternehmen stärkt, sondern der optima genutzte und perfekt gewartete Server die bessere Lösung ist.

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