Friedrich Bauer – Projektbericht Beschaffungslager

Friedrich Bauer Spedition GmbH

Mandantenlager mit komplexer Abrechnung

Friedrich Bauer Spedition GmbH

Ausgangssituation

Lager Neubau und ein neues LVS

Das Geschäftsjahr 2018 begann für Friedrich Bauer mit einem Paukenschlag: Mit der Eröffnung des großen Lagerneubaus am Standort Eisenach sollte ein neuer Abschnitt in der Erfolgsgeschichte des Mittelständlers eingeläutet werden. Zwar bildet das Speditionsgeschäft weiterhin einen bedeutenden Teil des Geschäfts für Friedrich Bauer, doch mit dem lagerneubau wurde die Kapazität an lagerfläche fast verdoppelt. Mit dem wichtigsten Kunden im Lager, der DMG Mori AG, war hierfür die Basis gelegt. Für DMG lagert Bauer Fräsmaschinen- und Bauteile ein und versorgt die Produktion des international tätigen Maschinenbauers.

Herausforderung & Chance

Flexibilität und präzise Daten im Lager

Für die Friedrich Bauer Spedition war schon früh klar, dass für ein erfolgreiches Wachstum im Bereich Lagerhaltung eine intelligente IT Lösung unumgänglich ist. Die Vernetzung über verschiedene Standorte hinweg war von Anfang an eine Idee, die sich jedoch mit herkömmlichen LVS nur schwer oder zu hohen Kosten umsetzen lassen würde. Außerdem sollte es je nach Auftragslage möglich sein, auch kurzfristig gemietete Lagerflächen in das LVS zu integrieren. Friedrich Bauer lagert für seine Kunden in Gewicht und Größe sehr unterschiedliche Maschinen und Maschinenteile ein. Darum ist eine hohe Flexibilität bei der Vergabe von Lagerplätzen und der Definition von Lagerbereichen wichtiger Bestandteil der angestrebten Lösung.

Die gestiegenen Anforderungen der Auftraggeber an die Menge und Qualität der zu liefernden Daten aus dem Lager erhöhten den Druck zusätzlich. Außerdem war bereits im bisher geführten Lagerbetrieb die Abrechnung zusehends zu einem echten Kostenfaktor geworden.

Lösungsansatz

Mit dem LVS aus der Cloud ans Ziel

Gemeinsam mit Ulf Creutzburg, dem Niederlassungsleiter des neuen Lagerstandortes in Eisenach, erarbeitete cargorent einen Projektplan für die Lösung der anstehenden Herausforderungen. Da zum Projektbeginn der Lagerbetrieb am neuen Standort bereits angelaufen war, musste vor allem ein schneller Start gefunden werden.

Der Lösungsansatz von cargorent passte so genau ins Konzept: Ohne vorherige Installation oder den Aufbau einer Infrastruktur vor Ort kann das cargorent Lager in Betrieb genommen werden. Um den Aufwand zum Start noch weiter zu reduzieren, hat cargorent zunächst eine Anlaufphase mit händischer Bestandsführung in der Cloud vorgeschlagen. So sollte für die Angestellten im Lager die Tätigkeit zunächst unverändert weiter laufen, während im Büro die Bestandsführung bereits im neuen System eingeübt werden sollte. Erst im zweiten Schritt sollte dann die digitale Datenerfassung per Smartphone-App für die Lagermitarbeiter live genommen werden.
Die Integration der angeschlossenen Lagerkunden über ein eigenes Kundenportal sollte parallel zur Inbetriebnahme erfolgen.

Als gesondertes Projekt wurde die Abrechnung behandelt, mit der ein großer Teil der Kosten für die Rechnungsstellung reduziert werden sollten.

Umsetzung

Einfache Projekteinführung ohne Installationsaufwand

Im September 2018 startete Friedrich Bauer mit der Implementierung des cargorent LVS aus der Cloud. Die im WMS Bereich sonst üblichen Installationen von Servern und Software entfiel im cargorent Projekt ersatzlos. Mehr als ein Benutzername und eine Passwort für die Mitarbeiter war für den Start nicht notwendig.
Die Migration der bestehenden Lagerdaten über ein Upload ermöglichte einen schnellen Einstieg in die Bestandsführung auf der neuen Plattform.

Zunächst wurde lediglich die Erfassung der Bewegungsdaten im cargorent LVS gestartet. Das Büro-Team konnte sich so zunächst auf das neue System und das cargorent Web-Portal einstellen und Sicherheit im Umgang gewinnen.
Im zweiten Schritt schließlich wurden auch die Mitarbeiter im Lager geschult und erhielten mit der cargorent Lager-App für Android ihre Werkzeuge. Per Barcode-Scan können nun sowohl die Wareneingänge als auch die Umlagerungen und Auslagerungen elektronisch dokumentiert werden. Alle erfassten Daten stehen so direkt dem Büro für die Gegenprüfung und spätere Rechnungsstellung bereit.
Im administrativen Bereich wurden für Friedrich Bauer individuelle Dokumente erstellt. So erfolgten Anpassungen für den Warenbegleitschein und die Lieferscheine nach Vorgabe. Die Dokumente werden nun direkt im cargorent LVS erzeugt und gedruckt.
Das cargorent LVS aus der Cloud gibt Friedrich Bauer zahlreiche flexible Optionen zur Pflege und Verwaltung seines Lagers und der Kundendaten. So können Lagerbereiche und Lagerplätze jeder Zeit angepasst und neu definiert werden.
Für den gesamten Bereich der Abrechnung wurde ein neues Konditionensystem geschaffen. Damit können individuell für jeden Lagerkunden eigene Bedingungen für die Abrechnung festgelegt und für eine Rechnungsstellung herangezogen werden. Das neue System ermöglicht eine Abrechnung nach beliebig zu definierenden Parametern auf Knopfdruck.
Ein umfangreicher Bereich für Reports und Controlling wurde ebenfalls neu geschaffen. Die Reports dienen den Lagerkunden als Detailbericht zu den Abrechnungen. Außerdem können hier Korrekturbuchungen leicht vorgenommen werden.
Ein völlig neuer Bereich ist der eigene Login für die Lagerkunden. Je nach Einrichtung kann er als Auskunftsportal oder sogar für eigene Buchungen des Kunden verwendet werden. Über einen eigenen Login erhält jeder freigeschaltete Kunde im Lager einen eigenen Zugang in die cargorent Lager Cloud und kann dort seine Bestände verfolgen und ggf. selbst Bestellvorgänge einleiten.

Ergebnis

Mehr Umsatz durch besseres Warehouse Management

Die Friedrich Bauer Speditions GmbH hat heute mit cargorent ein umfangreiches WMS Werkzeug für Zukunft. Die Skalierbarkeit der Leistung in der Cloud erlaubt es Bauer, den Geschäftsbereich Lagerhaltung weiter auszubauen, ohne dabei das IT System ausbauen zu müssen.
Die enge Integration des wichtigen Kunden DMG Mori über ein eigenes Portal und die Verbesserte Datenqualität stärken die Kundenbindung und helfen auch in Zukunft neue Kunden für das Lager zu gewinnen.
Schon jetzt konnten mit dem cargorent LVS aus der Cloud wesentliche Einsparpotentiale ausgeschöpft werden. So hat sich nicht nur die Qualität der aufgezeichneten Daten verbessert. Auch die Geschwindigkeit, mit der arbeiten im lager koordiniert werden können ist gestiegen.
Die Abrechnung auf Grundlage der präzisen Daten aus dem WMS kann nun auf Knopfdruck erfolgen. Die Ersparnis an Zeit und der Gewinn an Genauigkeit verbesserten schon ab dem ersten Monat das Betriebsergebnis ohne im Lager wirklich mehr Arbeit zu leisten.
Bereits in der ersten Jahreshälfte 2019 erweiterte Friedrich Bauer die Anzahl der im Lager eingesetzten Barcode-Scanner und verbesserte die Leistungsfähigkeit so nochmals merklich.

Heute betreibt Friedrich Bauer mit nur XXX Mitarbeitern im Lager und Büro die XX Hallen mit XXX Stellplätzen und XXX Bewegungen im Monat. Der Umsatz konnte im Zeitraum von September 2018 bis Juni 2019 um XX% verbessert werden. Ein weiterer Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Friedrich Bauer und seinem wichtigsten Kunden DMG Mori ist geplant.

Über unseren Kunden

Friedrich Bauer Spedition GmbH

Friedrich Bauer Spedition GmbH

Dipl. Wirtsch.-Ing. Eckart Bauer
Geschäftsführer

Schützenstraße 2
75365 Calw

[T] +49 (0) 36920 880
[F] +49 (0) 36920 8820

www.bauerspedition.de

Das Traditionsunternehmen Friedrich Bauer Spedition GmbH aus dem württembergischen Calw blickt auf rund 175 Jahre Firmengeschichte zurück. Friedrich Bauer ist seinem Stammgeschäft, dem europaweiten Gütertransport treu geblieben und ist heute umfangreich in den Zulieferverkehren der großen Automobilbauer involviert. Darüber hinaus bietet die Spedition Bauer ein modernes Block- und Palettenlager mit allen dazugehörigen Dienstleistungen. Der Hauptsitz in Calw wird durch weitere Standorte in Eisenach sowie im tschechischen Gabel (Jablonne nad Orlici) unterstützt.

Die im Bericht verwendeten Bilder haben wir der Website der Friedrich Bauer Spedition GmbH entnommen. Alle Rechte hieran liegen beim Urheber.

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